... Ich wache auf und es ist still. Das Zimmer ist vollkommen dunkel. Nur ein schwacher Lichterglanz des Vollmondes, welcher direkt vor dem kleinen Fenster über mir steht, wirft noch etwas Licht in die ansonst sehr trostlosen Gefilde meines Schlafgemachs. Neben mir in meinem Schwarzen Himmelbett regt sich eine Gestallt. Sie ist es! Das wunderbarste was mir je passiert ist. Ihr Körper gleicht dem eins Engels... einer Göttin. Da liegt sie und schläft. Ich fange an sie zu berühren, denn ich kann nicht glauben das sie wahr ist. Ganz sanft lege ich meine Hände auf ihren Körper, als könnte ihre zarte Gestallt unter meinen Fingern entzweibrechen oder ihre makellose Haut Schäden unter dem Druck meiner Hände erleiden. Ich beginne ihren Körper mit Küssen zu überhäufen. Ich beginne bei ihren Zehen und bewege mich ihre glatten und endlos langen Beine entlang. Ich küsse ihren flachen Bach, ihren Bauchnabel. Ich nähere mich ihren makellosen Brüsten, die sich bei jedem Atemzug leicht heben und wider senken. Ich verweile bei ihren Brüsten. Ich lege meinen Kopf auf ihre linke Brust und kann ihr Herz schlagen hören. Ein reines Herz wie man es zu diesen Tagen der Korupption und der Angst nur noch selten findet. Ihr Herz stimmt eine Melodie an, welche ein Gefühle in mir weckt von dem ich dachte ich hätte es bereit vor langer Zeit verloren. Eine Melodie welche sich in seinem Klang mir ihrer Schönheit messen könnte und eben diese mit unbeschreiblichen Worten auf ein neues untermalt. Eine Melodie um die sie selbst ein Beethoven oder ein Mozart beneidet hätte. Meine Küsse setzten sich nun zum Halts fort. Ich kann ihr warmes Blut in ihren Adern fließen spüren und auf ein neues durchströmt mich dieses Gefühl, doch dieses mal nahm es an Intensität zu und es schien sich zu steigern von Sekunde zu Sekunde, die ich mit dieser Schönheit an meiner Seite verbringen durfte. Ich nahm meine Hände, welche sich schlaff und träge anfühlten und begann ihr Gesicht zu streicheln. Meine Hände flogen über ihre Stirn und ihre zarten, leicht rötlichen Wangen. Sie versuchte etwas zu sagen, doch ich legte meinen Zeigefinger auf ihre Lippen. Und sie schien mich zu verstehen. Worte waren jetzt fehl am Platz und würden diesen letzten Moment des Glücks und der Stille nur zerstören. Ich strich mit meinem Finger über ihre Lippen. Es waren nicht die Lippen eines Models, für die man sie halten könnte, denn sie waren nicht sonderlich aufgebläht oder übertrieben rot gefärbt, wie man es heutzutage sehr häufig vorfindet, sondern sie waren schmal, aber kräftig. Sie waren weißlich und doch so voller Ausstrahlung. Meine Küsse näherten sich ihrem Mund und als sich unsere Lippen berührten, da war es, als wurde mich dieses Gefühl, welche sich nun bis ins unendliche gesteigert hatte, in die Luft heben und in tausend stücke zerreißen, wenn ich es nicht endlich raus lassen würde. Doch just in diesem Moment begann mich ein alles verzerender Schmerz in meinen Armen zu verschlingen und mich all meiner Sinne zu berauben und ich sank bewusstlos auf meiner Angebeteten nieder. ...Ich höre eine Sirene. Sie ist noch etwas entfernt, kommt aber schnell näher. Ich öffne meine Augen. Ich liege in der Badewanne. Das Wasser ist blutrot. Ich spüre einen stechenden Schmerz in meinen Handgelenken. Immer mehr Blut strömt aus meinen klaffenden Wunden. Ich schaue mich um und Blicke in die Gesichter von fremden Menschen ...Wo ist meine Göttin?... Ich beginne zu begreifen... Ohne Sie will ich nicht sein. Ich schließe meine Augen... die Stimmen um mich herum werden leiser und unklarer... meine Geliebte ich komme... ...ICH LIEBE DICH...  

22.1.07 02:13

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen